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Jazz und Modern Dance ist eine Mischung aus Klassischem Ballett und afrikanischen Tanzstilen, welche Sprünge, Drehungen, Schwünge und Bewegungen in allen 4 Raumebenen vereint. Dabei spielen Technik, Choreographie, Musikalität und Ausstrahlung eine besonders wichtige Rolle. Zur richtigen Technik gehören Körperspannung  (Contract) und Entspannung (Release) in ständigem Wechsel. Weiterhin spielt der Tänzer mit Bewegungen einzelner Körperteile (Isolation) und dem Fortsetzen einer Bewegung von einem Körperteil zum anderen bzw. von einem Tänzer zum nächsten.

Dabei folgen die Tänzer einer festen Choreographie, die je nach Musik leicht beschwingt immer nach oben gerichtet ist, wie beim Ballett, oder eher in den Boden getanzt wird, wie bei afrikanischen Tänzen. Oder man improvisiert während man sich von der Musik tragen und leiten lässt. Dabei kann der Tänzer durch Atem- oder Klatschgeräusche die Musik mit seinem Tanzstil noch interessanter machen.

Musikalität meint „Tanzen ist visuelles Hören“. Der Tänzer gibt die Musik mit seinem Körper wieder, so dass man durch seine Bewegungen eine deutliches Bild von einer Musik bekommt, auch wenn man diese selbst nicht hören kann, da die Akzente der Musik in Bewegung umgesetzt werden. Schließlich und endlich macht die Ausstrahlung einen Tänzer erst zu einem richtigen Künstler. Die beste Technik und Choreographie nützt nicht viel, wenn der Tänzer nicht zeigt ob er gerade fröhlich, traurig, ernst oder wütend ist, je nach Musik.

Somit ist JMD eine sehr vielfältige, interessante und vor allem eine recht beliebte Tanzrichtung, die zwar Partnerarbeit beinhaltet, aber eben kein Partnertanz ist, so dass man als Frau nicht immer auf eine männlichen Partner angewiesen ist. Aber natürlich sind auch männliche Tänzer herzlich willkommen.